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Metall-Ionen im menschlichen Körper erkennen durch Wasserstoff-Gas

In Anbetracht der jüngsten Berichte in der Zeitung The Guardian über eine zweifache Zunahme von Fragen im Zusammenhang mit Medizinprodukten seit 2008 wollten wir eine Studie hervorheben, die von Peak Scientific und Analytik Jena zum Nachweis von Metall-Ionen in verschiedenen Matrizen im menschlichen Körper nach Gelenkersatzoperationen durchgeführt wurde.

Die von The Guardian veröffentlichten Untersuchungserbnisse zu „The Implant Files“ haben ergeben, dass fehlerhafte Implantate auf der ganzen Welt Patienten Schäden zufügen, da sie nicht ausreichend reguliert, überwacht oder ausgewertet werden. Eine Möglichkeit, wie ein Medizinprodukt einem Patienten schaden kann, ist die Biokorrosion oder die mikrobiologisch beeinflusste Korrosion.

Im Jahr 2017 hat Peak Scientific in einer Studie mit Analytik Jena zusammengearbeitet, um mithilfe von ICP-MS unter Verwendung von Wasserstoff als Reaktionsgas niedrige Chromgehalte in biologischen Proben zu bestimmen. Chrom wird in vielen Metalllegierungen für Metallimplantate verwendet. Obwohl diese Implantate mit inerten Oberflächenbeschichtungen versehen sind, können diese Beschichtungen im Laufe der Zeit aufgrund von Biokorrosion zusammenbrechen, was dazu führen kann, dass Metall-Ionen in den Körper sickern. Metall-Ionen können daher in verschiedenen Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden, was eine Herausforderung für die Analyse von Ionen darstellt.

Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Metall-Ionen, die in den Körper gelangen, genau erfasst werden können, damit die Biokorrosion von Medizinprodukten aus Metall zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfasst werden kann. Eine wichtige Herausforderung neben dem Nachweis von Chrom-Ionen in schwierigen Matrizen ist die Interferenz des Chromsignals (52Cr) durch Rekombination von Hintergrundplasma 40Ar und probenspezifischer Matrix 12C in der induktiv gekoppelten Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS). In dem Whitepaper ‚Bestimmung niedriger Chromgehalte in biologischen Proben mittels ICP-MS unter Verwendung von Wasserstoff als Reaktionsgas‘ wurde gezeigt, dass diese Störung durch die Verwendung von Wasserstoff anstelle von Helium in der Kollisionsreaktionszelle als Reaktionsgas eliminiert werden kann, um eine genauere Analyse von 52Cr zu ermöglichen.

Sie können das vollständige Whitepaper hier lesen

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